Zwei Gesichter

Nervenschonend war es nicht, sondern wieder ein absoluter Krimi; allemal. Wir hatten diesen Sieg von Alba in der Euroleague effektiv nicht eingeplant und waren deshalb zuhause geblieben. Ausnahmsweise. Vor dem Fernseher. Bei Magenta Sport.

In der ersten Halbzeit glaubten wir dann, dass das Schicksal nach Hertha nun auch bei Alba zugeschlagen hätte. Ein Hühnerhaufen war nix dagegen. Absolut grotte. Hilflos. Dass sich das Spiel in der zweiten Halbzeit noch einmal komplett drehen könnte. schien völlig ausgeschlossen. Und desto unfassbarer der Wandel nach der Pause.

Ich kann auf ein abgebrochenes Studium der Sportpsychologie zurückblicken. Viel ist davon in den Jahrzehnten offenbar nicht hängengeblieben. Sicher war das “Momentum” damals auch noch ein absolutes Fremdwort. Was jetzt hier passierte, waren ein paar erfolgreiche Szenen nach Wiederbeginn, die Alba das Selbstvertrauen wiedergaben, dem Gegner Istanbul dasselbe raubten und das Match komplett auf den Kopf stellten.

Wahnsinn und eben wohl nur psychologisch zu erklären. Vielleicht aber genau das, was mir als in die Jahre gekommenem Sportfan den Spaß an der Sache bewahrt hat. Eine jahrzehntelange Leidenschaft. Und insofern viel mehr als nur ein unerwarteter Sieg von Alba in der Euroleague.

(Foto adobe_stock 229552587 melita)

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