Wo viel Licht ist …

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Jedenfalls sieht man auch den besser, oder man sieht zumindest genauer hin. So im derzeit boomenden Basketball-Sport.

Wir freuen uns diebisch über die internationalen Erfolge der deutschen Nationalmannschaften. Über den Zulauf in den Vereinen und Schulen. Auch über das unerwartet gute Abschneiden unserer Männer von Alba-Berlin. Aber man erkennt dann auch deutlicher als zuvor, wo es nach wie vor oder mehr denn je hapert.

Warum gewinnen die deutschen Clubs international keinen Blumentopf?  Albas Rückzieher aus der Euroleague. Und man reibt sich geradezu die Augen, wenn sich die erfolgsverwöhnten Protagonisten von Bayern München in der höchsten europäischen Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz wiederfinden.

Was die besten deutschen Bundesligaspieler körperlich leisten müssen, ist für den Laien kaum mehr nachvollziehbar. Alle drei Tage ein Spiel in Bundesliga, Europaliga oder Pokal. Auslandsreisen ohne Ende. Und zwangsläufig jede Menge Verletzungen, die letztlich auch immer wieder die Tabelle durcheinanderbringen. Selbst bei austrainierten Athleten macht der Körper irgendwann einmal … zu.

Und dann gestern Abend die Verletzung eines Ludwigsburger Spielers in der Begegnung mit Alba. Ich hatte vorher nie drauf geachtet. Der Kommentator im Fernsehen riss das Thema an, und schon war es passiert. Ausgerutscht auf auf dem Hallenboden aufgeklebten Werbeplakaten. Ich wollte es kaum glauben und hatte es vorher nie beachtet. Auf dem Fußboden aufgebappte Poster, teils scheinbar mit Hansaplast oder Tesafilm befestigt, teils trotzdem faltig und auf jeden Fall glatt. Hatte ich die falsche Brille auf, oder ist das auf die Spitze getriebener kommerzieller Wahnsinn?

Wir nehmen in dieser Zeit überall endlose Probleme wahr. Mann kann davor die Augen verschließen, nach Lösungen suchen oder sich einfach nur fragen, wie wir hier wo mit dem Aufräumen anfangen können.

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