Wissenschaftliche U-Turns

Vermutlich ist es ein Nebenprodukt der Corona-Krise, dass man quasi durch unglücklichen Zufall mitbekommt, wie Wissenschaft funktioniert. Und zumal, wenn sie unter Hochdruck funktionieren sollte. Was nach unserem momentanen Eindruck ein eher seltener Fall ist. Erfolgreiche Wissenschaft bräuchte sicher Zeit und Geduld.

Hinzu kommt, dass die sich heftig um Corona mühende Wissenschaft auch nicht selbst umsetzen kann, was sie herausfindet. Sie muss die Politik informieren, die wieder völlig andere Kriterien in ihre Entscheidungsprozesse untermengt. Das, was dabei herauskommt, erleben wir jetzt seit Monaten. Und bei uns eher positiver als in den meisten anderen Ländern dieser Welt.

Die Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter, mit Schlenkern, Umwegen, Umleitung, U-Turns usw., was Politik und Öffentlichkeit noch mehr verwirrt. Wen wundern dann eigentlich die bisherige Pandemieentwicklung und unser Umgang mit ihr, und wer sieht ernsthaft welche besseren Alternativen?

Selbstverständlich können meine Beiträge zur ausgewogenen Allgemeinbildung jederzeit sehr gern kommentiert (siehe unten) und/oder kostenlos abonniert  werden (siehe ganz, ganz unten) . Ich freue mich darauf und danke dafür im Voraus!

(Foto adobestock 246772962, totojang1977)

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