Verfallsdaten

Trudchen (29) und ich grübeln oft über Verfallsdaten nach. Forelle in Aspik, Verfall 3 Wochen überzogen, noch genießbar? Die Joghurts von Mitte vergangenen Monats. Eine teure Flasche Weißwein, Jahrgang 1996. Rarität oder in den Müll? Und dann die uralten Pillen, die nie konsumiert wurden.

Im vorliegenden Fall geht es uns nicht um möglicherweise faule Eier, sondern um Ostereier-Färbemittel-Fläschchen mit Verfallsdatum 2004, die Trude auf dem Hängeboden ausgegraben hatte. Wegschmeißen oder ausprobieren? Trudchen hat sich für letzteres entschieden. Und die schönsten Ostereier aller Zeiten produziert. Zwar eher nicht so wie damals gedacht. Aber immerhin toll marmoriert.

Was uns allerdings nicht bewegen wird, die vergammelte Forelle noch einmal auf den Tisch zu bringen. Und Tabletten gegen Fußpilz aus dem Jahr 2007 bringen wir zwecks Entsorgung zur Apotheke.

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2 Kommentare
  1. Eva sagte:

    Toll gemacht,Trudchen!
    Ich habe gehört,es heisst nicht mehr Verfallsdatum,sondern Mindesthaltbarkeitsdatum;-) Das erklärt einiges: Probieren über Studieren und am besten mit allen Sinnen testen;-)
    Liebe Grüße von unten

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    • Carl Korsukéwitz sagte:

      Und so klärt sich alles, danke Evi! Jetzt ist auch klar, warum die Eierfarben auch nach 17 Jahren noch durchgehalten haben.
      Überhaupt möchte ich dann den Vorschlag machen, künftig noch besser von “Durchhaltedatum” zu sprechen.
      Was besser als bislang verhindern würde, dass man Gegenstände und Nahrungsmittel zu früh wegwirft.
      “Durchhaltedatum 2021”, das hätte damals also auf der Eierfarbe stehen sollen. Statt Verfall 2004.

      Und dass Mindesthaltbarkeit auch schon mal ehrlicher als Verfallsdatum ist, ist natürlich auch logisch. Denkichmal!
      Und dann gibts auch noch die Sollbruchstelle. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

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