Weitergeleitet

Was die Sozialen Medien und Kommunikation per Internet betrifft, sind Gertrude (29) und ich nicht die großen Meister. In Facebook sind wir eher unbewusst hineingeschliddert. Dito LinkedIn, Twitter, Stayfriends, Instagram usw.. Wir whatsappen, weil das mörderpraktisch scheint. Irgendwie geht das Ganze bei uns aber auch durcheinander, sodass wir die große Leidenschaft noch nicht entwickelt haben.

Immer wieder schmunzeln mussten wir lange Zeit, wenn lustige Videos, Fotos, Sketche usw. über Whatsapp bei uns eingingen. Jedesmal haben wir uns höflich beim Absender bedankt. Nett, das er uns mit seiner Sendung beglückt hat.

Inzwischen geht uns die Sache bannig auf den Zeiger. Den kleinen Hinweis “weitergeleitet” haben wir lange nicht verstanden. Derweil maßen wir Mut, dass die Absender selbst überwiegend nicht mehr lesen oder gar konsumieren, was sie … weiterleiten. Es wird mehr oder minder lieblos und ungeprüft versandt, was eingeht. Soll doch der nächste checken, was er öffnet und begutachtet oder ungelesen als Archivleiche im Speicher liegen lässt.

Hin und wieder protestieren wir zurückhaltend. Wir lassen schon mal fallen, dass uns Weiterleitungen bisweilen nerven. Wesentlich reduziert hat sich das Aufkommen allerdings nicht. Corona hat die Tendenz zu spaßig-digitalen Kreationen eher noch verstärkt. Und wir machen uns langsam Sorge um die Speicherkapazität unserer elektronischen Geräte.

Wie ist das überhaupt? Da versendet ein Spaßbold ein 5-min-Filmchen an 10 Adressen, die wiederum an je 10 weitere usw.. Wo bleiben diese vieltausendfachen Speicherfresser dann eigentlich?

Hiermit fragen wir unsere Leser und Besucher, was sie über dieses Problem denken. Über jede hilfreiche Zuschrift würden wir uns freuen.

 

 

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