Warmduscher

 

Miriam ist eine attraktive junge Dame und in ihrer Eigenschaft als Leistungsschwimmerin respekteinflößend zugleich. So mag unser Sohn Fiete (4) gestern gedacht haben, als er schon nach kaum 10 min Schwimmunterricht Probleme verspürte.

„Das Wasser ist sehr kalt, kann ich ganz kurz mal unter die warme Dusche gehen?“ Er hüpfte aus dem Pool, griff sich seinen dort im Liegestuhl chillenden Vater und verschwand mit dem erleichtert in der … Toilette.

Wenig später war er wieder bei Miriam im Wasser. Ihm war nun wesentlich wärmer. Der Unterricht konnte weitergehen. Und Fiete wird in Kürze sicherlich sein Seepferdchen machen.

Was uns anbelangt, hat der Begriff „Warmduscher“ seither einen völlig neuen Klang. Nix Angsthase, nix Schwachmaten, nix Feigling und nix Drückebergerei. Warmes Duschen ist für uns nur noch Ausdruck von guter Erziehung, vornehmster Ausdrucksweise und der nachhaltigen Überzeugung, … dass man ungern ins Becken pinkelt.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.