Warmduscher

Einer der zahllosen Leser§§&%*- und Besucher()/&innen meines Blogs hat mich neulich darauf angesprochen, was ich denn als erfahrener Sprachwissenschaftler von der Gendersprache halte. Und da bleibe ich nun Warmduscher durch und durch. Indem ich die Sache nämlich eher unwissenschaftlich betrachte.

Wahrscheinlich kann ich mich auch damit wieder um Kopf und Kragen schreiben. Aber ich kann über das Thema eigentlich nur schmunzeln.

Ich weiß nicht, welchem Umstand ich zu verdanken habe, dass ich nicht durchgängig auf Attacke gebürstet und damit immer auch ganz gut gefahren bin. Ich habe die Welt nicht verändert, aber sie verändert sich eben auch ohne mich. Unabänderlich und ausdauernd.

Die Dinge kommen und gehen. Eine Portion Seelenfrieden ist auch kein ganz schlechtes Rezept. Die Weltregie gebe ich damit zumindest nicht aus der Hand.

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, hüpfend von Ast zu Ast. Ich kann nicht unbedingt daran glauben, dass die Gendersprache ein maßgeblicher Baustein auf dem Weg zur Weltverbesserung ist. Also gucke ich eher nur zu,  wie sich die einen aufregen, die zweiten sich die Zunge verknoten und die dritten flockig gendern, als wenn es Gendern schon zu Urzeiten gegeben hätte.

(Foto adobe_stock_Chlorophylle_136571692)

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