Waldbühne Berlin

Ich setze heute die Reihe meiner regionalkundlichen Berichte mit dem Konzert der Rolling Stones in der Berliner Waldbühne fort. Auch wenn ich meine beiden Tickets verkauft hatte und den Eindruck haben muss, dass alle Fans, die im Gegensatz zu mir zur Waldbühne gepilgert sind, voll begeistert waren.

Derweil ich mich – gewissermaßen wohl tiefenpsychologisch – mit dem inneren Disput zu beschäftigen hatte, ob es nämlich besser sei, seinem Gefühl zu gehorchen, liebe alte Erinnerungen zu bedienen und dem Konzert beizuwohnen oder vor Schlangestehen am Eingang, Stehen bei statt Sitzen auf den gebuchten Plätzen und 34 Grad Abendtemperatur zu kneifen.

Also, sagen wir mal so, ich kann mit meiner Kneife leben. Ich hatte meine beiden superteuren Tickets bei ebay eingehängt, fair nur mit meinem Einkaufspreis ausgepreist, und war überhäuft worden von Anfragen, sodass mir ob meines Tuns zwischenzeitlich und bis zuletzt größte Bedenken kamen. Gehste doch oder gehste nich ….???

Mein despektierliches und gleichsam hoffnungsfrohes Empfinden signalisierte mir dann quasi fazitär, dass man die guten Leutchen um Mick Jagger irgendwie nur auf die Bühne karren muss,  und dann spielen sie da in 20 Jahren auch noch …

Ich mach mir jedenfalls mal einen Dauerknoten in den Terminkalender. Sixty hieß das Event. Ich freu mich auf die Seventy. Vielleicht macht die Klimaerwärmung ja auch mal Pause.

(Übrigens waren die Käufer meiner Tickets ganz besonders Nette, die mir anschließend noch ein Video aus der Waldbühne geschickt haben. Satisfaction. Fanherz, was willst du mehr??)

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