Von drauß vom Walde komm ich her…
Blaubeeren aus dem Wald, das war eines unserer Lieblingsgerichte in der Kindheit. Mit Milch und Zucker, zum Löffeln. Irgendwie sind die mir dann über die Jahrzehnte aus dem Blick geraten. Und jetzt staune ich nicht schlecht…
Ich denke mal, dass ich auch als fast 60-Jähriger nicht nur in Erinnerungen schwelge. Aber Blaubeeren aus dem Wald, das war schon was. Kleine Beeren, intensiver Geschmack und vor allem, man konnte sie an der Rotfärbung von Milch oder Sahne erkennen, wenn man sie denn zum Verzehr vorbereitete.
Sie hatten also rotblaues Fruchtfleisch und nicht lediglich weißgelbes wie unsere heutigen Kulturheidelbeeren. Und eben solche Blaubeeren hatte Gertrud (24) nun irgendwo für mich aufgegabelt. Der absolute Hammer! Und die Frage an meine Leser- und Besucher“*`innen“, ob das denn nun ein Zufallstreffer war, oder ob nur mir so viele Jahre lang keine untergekommen sind.
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