Weltsensation

Der industrielle Durchbruch ist geschafft. Es ist uns gelungen, das erste Elektroauto der Welt mit einer Reichweite von über 4.000 km (!) fotografisch einzufangen. Stolzer Eigentümer ist der Vermieter SIXT Share.

Weiter nachteilig ist vorerst, dass das Gefährt bzw. sein Akku geschlagene 7 Tage lang ununterbrochen aufgeladen werden muss. Nicht so schön insbesondere, dass dies wieder einmal ausgerechnet an der öffentlichen Ladesäule bei uns um die Ecke geschieht. Immerhin sind die ersten 3 Tage schon geschafft. Unseren Stromer laden wir derweil zwei Kilometer weiter an der nächsten öffentlichen Dose. Was mit entsprechenden Spaziergängen von dort und dorthin auch unserer Gesundheit zugute kommt.

Der Vollständigkeit wegen sollte man sagen, dass Laden an öffentlichen Dosen eigentlich nur für maximal 4 Stunden und mit ausgestellter Parkscheibe und Zeit der Ankunft zulässig ist. Das stört SIXT allerdings weniger. Wie gesagt parkt die Karre dort seit mittlerweile mehr als 72 Stunden. Und eine ausgestellte Parkscheibe gips auch nich.

Überhaupt fragen wir uns weiterhin, ob hier Mitarbeiter von SIXT oder ausleihende Kunden Verursacher dieser unsozialen Blockade sind. Wieder haben wir uns vergeblich an SIXT, Polizei und Ordnungsamt gewandt. Niemand will zuständig sein. Leidtragende wie wir sind Privatleute, die es wagen, sich umweltschonend und vorausblickend ein Elektroauto anzuschaffen.

Das endlose Belegen öffentlicher Ladestationen ist offenbar ein Problem, dass man im Bemühen um eine angemessene Ladeinfrastruktur noch nicht ausreichend auf dem Schirm hat. Wie wir ohnehin den Eindruck haben, dass jedwede Entwicklung heute ein solches Tempo angeschlagen hat, dass die ordnende Hand nicht mehr mitkommt.

Die rettende Idee haben wir auch noch nicht; aber desto gerner würden wir daran mitarbeiten.

 

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