Schlagwortarchiv für: Union

Underdogs

Dass derzeit ausgerechnet Union und Freiburg die Tabelle der deutschen Fußballbundesliga anführen, vermittelt mir geradezu Glückgefühle, von denen ich mit Sicherheit länger zehren werde. Immer nur die Bayern. Die Fans aus dem deutschen Süden darf das zurecht begeistern. Eher objektiv muss man wiederholen, dass deren Dominanz den Wert unserer Fußball-Bundesliga massiv schädigt.

Und für die Nationalmannschaft ist es ebenfalls schädlich, dass bestimmte Positionen auf dem Feld kraft Finanzkraft nur noch mit ausländischen Spitzenspielern besetzt und die Deutschen Neese sind. Neese, übrigens ein Begriff, der sich ganz offiziell auch in unserem Duden findet.

Union und Freiburg (mit) an der Spitze. Nun wollen wir mal sehen, was. der nächste Spieltag bringt. Ich fürchte letztlich doch um meine Glücksgefühle.

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Leistungsbeweise

Ich würde jetzt gern einmal ein paar Lobesbekundungen hören. Ich gehe mit Riesenschritten auf die 50 zu, tue mich mit Bauch und Körper schon zunehmend schwer und habe es trotzdem fertiggebracht, mich aufzuschwingen.

Beitrag folgt kürzlich …

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Wie ein 6er im Lotto

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Trudchen (29) und ich sind hin und weg. Union gegen Bayern in der Alten Försterei, und wir haben ein Ticket …

Und das nach dem spektakulären Weltuntergang, den die Bayern gestern in Gladbach erlebt haben.

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Erling und Union

Sorry, wenn ich hier schon wieder über Fußball spreche. Aber als Rentner muss man Schwerpunkte setzen, wenn man seine Arbeit im Griff behalten will.

Den heutigen Sonntag hatte ich eng strukturiert, frühes Frühstück, dann Schwimmen, Schlachtensee hin und zurück; anschließend ab 13 Uhr bis jetzt 19.30 Uhr 1. und 2. Fußball-Bundesliga im TV. Und Dortmund gegen Union war das effektive Highlight. Ich formuliere grundsätzlich glasklar und schnörkellos, hier muss ich allerdings ausholen. Von diesem Spiel war ich aus vielerlei Gründen hin und weg.

Ich konzedierte an dieser Stelle schon verschiedentlich, dass ich alle nur denkbaren Fernsehsender abonniert habe, um alle nur denkbaren Übertragungen genießen zu können. Neue Favoriten sind für mich hier DAZN einerseits und Borussia Dortmund andererseits.

Unerklärlicherweise wird DAZN “Dason” ausgesprochen, was meinem Spaß an der Sache aber keinen Abbruch tut. Speziell Herr Wagner gefällt mir als Kommentator ganz ausgezeichnet, wo wir zu seiner aktiven Zeit eher die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben, wenn ihn die Trainer im Olympiastadion auf den Platz geschickt haben.

Was die Borussia betrifft, hat ein guter Freund von uns ein lesenswertes Liebesbekenntnis über sie geschrieben. In dem von Erling noch nicht mal die Rede war. Wie wir überhaupt Scouting und Personalpolitik in Dortmund einmalig sensationell und äusserst unterhaltsam finden.

Und in Sachen Union schließen wir uns Vorredner Sandro Wagner an, der aus dem Schwärmen über die Entwicklung der Eisernen 90 Minuten lang nicht herauskam.Ein tolles Spiel wie gesagt und schade nur, dass Union die drei Punkte in Dortmund gelassen hat.

Trudchen (29) meint zwar, dass das alles keine Sau interessiert. Aber ich hab’s trotzdem mal angeschnitten…

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Geisterspiele

Der unvermeidliche Lothar M. tippte vor dem Spiel auf ein 3:1 für Hertha gegen den Tabellenletzten aus Gelsenkirchen. Irgendwann müsse das unglaubliche Spielerpotential von Hertha doch explodieren. Und wenn jemals, dann in diesem Spiel gegen die rote Laterne. Wir trauen dem Braten schon traditionell nicht. Und desto besser, wenn Hertha dann tatsächlich 3 dringend nötige Punkte geholt hat.

Ganz anders Union, wo selbst wir gelernte Sportpsychologen aus dem Grübeln und Schwärmen nicht herauskommen: Union auf Platz 4! Nach immerhin 14 Spieltagen. Inzwischen traut man ihnen die Teilnahme an europäischen Wettbewerben zu. Wer den Fernseher mit Verspätung einschaltet, hat meist schon das erste Tor von Union verpasst. Wie denn dieses?

Übrigens fällt uns immer wieder unsere Zeit in der Basketball-Bundesliga ein. Vor 45 Jahren. Zuschauer der Spiele konnte man überwiegend an zwei Händen abzählen. Und trotzdem sind wir begeistert dem Ball hinterher gejagt. Wie  wir heute mit Begeisterung und als tolle Abwechselung in der Pandemiezeit Geisterspiele im Fernsehen verfolgen, bei denen sich wieder keinerlei Zuschauer im weiten Rund zeigen.

Was wir damit sagen wollen? Wettkampfsport macht auch ohne Zuschauer Spaß. Für die Protagonisten und für die … Fernseher. Auch die heutigen Geisterspiele leisten ihren Beitrag zu Normalisierung und Aufhellung der Stimmung. Was man vor ein paar Monaten noch nicht für möglich gehalten hat. Sie halten das Engagement hoch und die Erwartung, dass die Dinge irgendwann wieder besser laufen. Ohne Beifall aus der Tonkonserve und Pappkameraden auf den Sitzplätzen.

Der Schuss aufs Tor

Ein Fußballtor ist normalerweise gepeilte 7,32 m breit und über Körpergröße hoch, sodass es auch für den ungeübten Laien ein Leichtes ist, den kleinen Ball im selbigten unterzubringen.

Wir kommen in diesem Zusammenhang ein wenig ins Philosophieren und damit eigentlich weg vom Anliegen unseres Blogs, etwas für die allseitige Allgemeinbildung zu tun. Nachdenken schadet allerdings nie. Und uns wird jedenfalls nach dem langen gestrigen Fernsehabend noch einmal und klarer denn je, dass Voraussetzung für ausnahmslos jedes wettbewerbliche Tor grundsätzlich ein Schuss auf dieses ist. Und sein muss. Was wir beim Herthaspiel vermisst haben.

Und nicht nur das. Der kundige Reporter meinte vielmehr, dass es seit jeglichem weiteren Spiel ohne Schießversuche Jahrzehnte her sein müsse. Man müsse quasi anal in den Anfangsjahren der deutschen Fußball-Bundesliga nachgraben. Dem Gegner Mainz könne man das vielleicht gerade noch nachsehen, der Heimmannschaft Hertha dagegen weniger. Und das sehen wir auch so.

Irgendwie sind wir als langjährige Hertha-Mitglieder schon ein wenig leidgeprüft. Und wären da gestern Abend nicht auch noch Alba mit einem Sieg in Belgrad und Union mit einem auswärtigen Unentschieden im Schwabenländle gewesen, hätten wir uns letztlich wieder einmal ins Bein beißen können.

Und vielleicht noch etwas Philosophisches hinterdrein. Beim Basketball sind das Tor viel kleiner und der Ball etliches größer als bei Kickers. Desto wahnwitziger die Frage, wie es die Riesen von Alba fertiggebracht haben, Roter Stern auswärts 90 Dinger einzuklinken. Chapeau! Und weiter so! Hertha sollte sich ein Beispiel daran nehmen.

Wieder im Stadion

Wir wollen jetzt nicht ins Detail gehen. Natürlich waren wir wieder im Stadion, siehe Foto. Und hätte Subotic geahnt, dass von hinten einer kommt, hätte es keinen Elfmeter gegeben.

So ging das Spiel von Union leider verloren. Nix is mit Punktesammeln von Dortmund, Hertha und Union.

( Auf unserem Foto ist erkennbar, wie sich der Spieler Subotic am Kopf kratzt)

Der Mondmann

Während bei Hertha die Wunden geleckt und die Scherben aufgekehrt werden dürften, marschiert Union Berlin scheinbar zielstrebig auf einen Nichtabstiegsplatz zu. Wer hat sich das vor Saisonbeginn so träumen lassen?

Dinge gehen vor im Mond, die der Mondmann nicht gewohnt, sagte unser Vater immer. Frei nach Christian Morgenstern.

 

Semmeln

Als chronische Sportfans und (auch) Mitglied bei Union Berlin – versteht sich! –  müssen wir natürlich Tickets zum ersten Bundesligaspiel der Saison 2019/2020 haben, was aber leider nicht ganz leicht ist.

Seit Beginn des ersten online-Verkaufes heute Morgen sitzen wir nun schon fast drei Stunden am Schirm, Finger wund vom Tippen, aber kein Durchkommen. Alle Leitungen besetzt. Zwar wird man damit getröstet und bei Laune gehalten, dass es gleich losginge. Die Leitungen würden sich dynamisch der Nachfrage anpassen. Aber nix da. Wir gucken in die Röhre.

Der exklusive Vorverkauf für Mitglieder soll noch bis übermorgen dauern. Na, schaun wir mal, dann sehn wir schon! Wir fassen uns in Geduld.
Wie die Saison verlaufen wird, weiß noch niemand. Die Tickets gehen ganz offensichtlich schon weg wie warme Semmeln.

Weitere 2 Stunden später:
So, jetzt sind wir doch noch rangekommen. Tickets haben wir allerdings keine gekriegt. Entweder war alles nach 5 Stunden schon ausverkauft; oder wir sind zu blöd für dieses online-Bestellwesen. Verstanden haben wir nix. Wir waren wohl ganz einfach … durchgemürbt.