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Der unterschätzte Präsident

Wir beichteten hier schon verschiedentlich, dass Gertrude (29) und ich von morgens bis abends vor dem Fernseher sitzen. Auf diese Sendung im ZDF hatten wir uns besonders gefreut und stattdessen Rosamunde Pilcher schießen lassen. Wir wollten etwas dazulernen.

Ob es nun so ist, dass wir doch schon eine ganze Menge wissen, oder ob die Ergebnisse der Recherche dünn waren.  Neues haben wir jedenfalls nicht erfahren.

Wenn ein Präsident der USA 4 Jahre im Amt ist und beste Chancen hat, wiedergewählt zu werden, kommt man eigentlich nicht auf die Idee, ihn zu unterschätzen. Vor allem nicht, wo er unsere Welt nun schon sehr ausdauernd und nachhaltig mit seiner Politik durcheinander bringt. Der Mann hat was, Chapeau!

Betrachtet man das Gesamtpaket “Trump”, kann man sich vorstellen, dass dazu 50% der Amerikaner “Ja” sagen. Und damit ist die Sache schon erledigt. Selbst als Europäer oder Deutscher sollte man zugeben, dass etliche der Trumpschen Argumente nachvollziehbar sind. Sie schmerzen uns, und mit Appeal, Auftreten und Ausdrucksweise haben wir noch mehr Probleme. Aber wir sind nicht die amerikanischen Wähler. Und unterschätzen tun wir Herrn T. längst nicht mehr. Er passt uns nicht, aber das isses dann auch.

(Foto AdobeStock_29528538)