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Sonneninsel Sylt

Etliche Örtlichkeiten auf dieser Erde haben ihren schlechten Ruf weg, des Wetters wegen. So mit Sicherheit England, London und aber auch unsere Lieblingsinsel Sylt. Was wir überhaupt nicht verstehen können.

Wieder haben wir einen tollen Urlaub hinter uns. Keinerlei Wölkchen am Himmel. Bis zu 28°. Was wollen wir mehr? Und wie überzeugen wir die hartnäckigen Kritiker?

Fortsetzung folgt kürzlich …

Fahrradtouren auf Sylt

Wie unsere lieben Leser*innen unschwer erkennen können, hatten wir unsere beiden Fahrräder mit nach SYLT genommen. Hier auf dem Parkplatz von Buhne 16.

Wir haben viele schöne Ausflüge auf unseren Drahteseln gemacht. Und ganz nebenbei etwas für unsere Gesundheit getan.Wir sind schon ein wenig stolz auf uns.

Zugeparkte Parkplätze vor den Strandübergängen sind übrigens untrüglicher Beweis dafür, dass wir tolles Badewetter hatten. Und auch geschwommen sind wir. Ohne Fahrrad.

Schlangestehen auf Sylt

Gertrude (29) hat fürs Shoppen wenig übrig, was die Sache preiswert macht. Noch günstiger fahren wir, wenn das Shoppen auch noch ewiges Schlangestehen voraussetzt. Das haben wir auf Sylt erlebt, dass uns die Ohren abgefallen sind. Gertrude hasst Schlangestehen.

Nicht alle Tage waren gleich. Aber oftmals haben wir uns die Beine in den Bauch gestanden, keinen Parkplatz gefunden und vor zugesperrten Restaurants resigniert, weil alle Tische besetzt waren. Ohne Vorbestellung ging eigentlich gar nix. Das haben wir echt noch nicht erlebt.

Gertrude meint, dass eine Frau für den Besuch in einer Boutique üblicherweise zwischen 2 Minuten und eineinhalb Stunden benötigt, was im Schnitt 46 Minuten bedeutet. Wenn nach coronaren Abstands- und sonstigen Regeln nur eine Frau in der Boutique verweilen darf und 1,50 m Abstand zur nächsten Kunden einzuhalten sind, kann man sich vorstellen, warum sich die Schlange grundsätzlich mindestens einmal um den Laden herum rankte. Viel Lärm um nichts, denn trotz Schlange werden die Läden auch nicht mehr Umsatz als sonst gemacht haben.

Keine Parkplätze, stockender Verkehr, Fahrräder hatten wir leider nicht dabei. Blieb das zufußene Spazierengehen,was uns allerdings nicht geschadet hat. Schon vorher hatten wir uns vorsorglich mit iwatches bewaffnet, was sich als ausgesprochener Knüller erwiesen hat.

Alle Entfernungen, Geschwindigkeiten und Zeiten haben wir aufgezeichnet und archiviert. Dito alle verbrauchten Kalorien. Auch eine Urlaubsbeschäftigung.

Nun müssen wir mal sagen, dass wir auf Sylt überwiegend durchwachsenes Wetter hatten. Und da ist es dann wie im heimischen Freibad. Zeigt sich eine Wolke am Himmel, geht keine Sau mehr an den Strand. Man shopt stattdessen. Und eben … steht Schlange.

Übersetzen nach Sylt

Frisch aus dem Urlaub zurück, berichten wir hier in unregelmäßiger Folge über unsere schönsten Erlebnisse…

Gertrude hat sich mit Erfolg als Circe betätigt und unseren Urlaub gerettet. Wir erwähnten hier schon, dass wir seit langem mit der Deutschen Bundesbahn im Streit liegen. Speziell mit der Bahndirektion Niebüll ist schon über Jahre übelst korrespondiert worden. Bei der Anreise nach Sylt bahnte sich erneuter Ärger an.

Gertrude und ich beanstanden seit Jahren ohne Erfolg, dass wir mit unserem alten T-Modell bei der Überfahrt über den Hindenburgdamm im Autozug immer undankbar im Unterdeck stehen müssen, wo man nix von der Gegend sieht. Wir lieben unseren Mercedes, aber er ist flach. Oben aufs Panoramadeck kommen nur die dicken SUVs, die unten nicht reinpassen. Wie unsozial!

Und da hat Gertrude nun erstmals den Platzanweiser becircen können. Sie hat ihm unsere Leidensgeschichte erzählt. Er schien zunächst keinerlei Verständnis zu entwickeln. Als aber die Autokolonne grünes Licht zur Auffahrt auf den Zug erhielt, winkte er uns heraus. Alle anderen werden den Atem angehalten haben. Wir durften als einzige aufs Oberdeck. Der eine oder andere wird vermutet haben, dass Frau Merkel bei uns im Auto saß.

Ich nenne Gertrude jetzt nur noch Angela. Und mit der Bundesbahn wollen wir unseren Frieden schließen. Bis nächstes Jahr.

Man reist wieder

Alle Welt stellt auf Digitalisierung und Home-Office um. Digitales Reisen sollte es aber bitte nicht geben. Vielmehr reist man wieder real. Gottseidank! Und besonders unsere Insel Sylt ist wieder im Gespräch. Reif für die Insel, wie Die Welt das heute auf ihrer Titelseite breit elaboriert?

Gertrude und ich haben uns jedenfalls für ein Zimmerchen vormerken lassen. Preisaufschlag 25 % gegen früher. Bekanntermaßen sind die Sylter Gastgeber ja allesamt auch Kaufleute.

Universität Sylt

Lange genug haben wir darauf warten müssen. Jetzt endlich steht die Uni auf Sylt.

Wir haben uns bereits eingeschrieben. Hinsichtlich der Disziplin sind wir noch unentschieden. Deutsch und/oder Sport. Immerhin haben wir schon die ersten T-Shirts und Pullover mit einschlägigem Aufdruck erworben. Bei unserem nächsten Aufenthalt auf Sylt wissen wir mehr. Die Neugründung erregt offenbar jetzt schon deutschland- und europaweites Aufsehen.

Neujahr auf Sylt

Wir kehren dem alten Jahr … den Rücken und verbringen den Jahreswechsel dieses Jahr in Archsum auf Sylt. Irre. Nicht einsam, aber doch irgendwie abgeschieden. Und ein Landschaftsfoto schöner als das andere. Auch mit Schafen von hinten.
Fortsetzung und neue Fotos folgen kürzlich …

Silvester auf Sylt

Heute werden sie geknackt. Sylter Wein aus eigenem Anbau!

Irgendwie sind wir zu unserem Weinstock in Keitum gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Ein Geburtstagsgeschenk unserer Junioren. Seither ernten wir jährlich exakt eine Flasche. Und drei Stück haben wir uns für heute Abend vorgenommen. Eine für Gertrude (29), eine für unsere Sylter Nichte Denny und eine für mich.

 

Weihnachten auf Sylt

Wir wollten der Welt mal den Rücken kehren und verbringen den Jahreswechsel dieses Jahr in Archsum auf Sylt. Irre. Nicht einsam, aber doch irgendwie abgeschieden. Und ein Landschaftsfoto schöner als das andere.

Fortsetzung und neue Fotos folgen kürzlich …

 

Weinanbau auf Sylt

Irgendwie sind wir dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Und Sylt wohl eher auch. Jedenfalls hat man mir zu einem meiner letzten Geburtstage einen Rebstock auf Sylt geschenkt. Oder zumindest gratis zur Nutzung überlassen.

Was wir davon haben? Zu jedem Urlaub auf der Insel gehört seither mindestens ein Besuch bei unserem Rebstock; den wir angemessen bewundern. Um dann einmal im Jahr eine Flasche Sylter Weißwein zu “ernten”. An den wir uns bislang noch nicht herangewagt haben. So ehrfürchtig stehen wir vor unseren inzwischen drei Flaschen.

Immerhin scheint das Areal in Keitum von Jahr zu Jahr größer zu werden. Es gibt mittlerweile bereits Hunderte weiterer Rebstöcke. Wir haben zunehmend das Gefühl, dass auch die deutsche Weinwirtschaft dem Klimawandel Rechnung trägt und ihren Anbau in nördliche Gefilde verlagert.

(Die drei Flaschen geben wir übrigens gern gegen Höchstgebot ab!)