Schlagwortarchiv für: Hertha

Im Unterhaus ist alles besser

Nie mehr Erste Liga! Mit dieser durchaus intelligenten und nachvollziehbaren Schlagzeile hat heute der Berliner Tagesspiegel überrascht. Zumal sich der Verfasser mit meinen eigenen Erfahrungen und Einschätzungen trifft. In der zweiten Fußball-Bundesliga ist alles besser als in der ersten.

Na klar, Trauben, die zu hoch hängen, scheinen bitter. Und unsere alte Dame Hertha ist leistungsmäßig wohl Welten ab von der höchsten deutschen Spielklasse. Aber man kann sich das ja auch ein wenig schönreden.

Fangen wir mal damit an, dass sich in der zweiten Liga zunehmend alle Clubs versammeln, die im deutschen Fußball Klang, Rang und Namen haben. Der Autor meint, ob es sich nicht sogar die Bayern überlegen werden, ob sie weiter gegen Hoffen- und gegen Heidenheim und nicht lieber in Hamburg, Hannover, Schalke usw. auflaufen wollen. Und was erst, wenn die Kölner auch noch absteigen?

Etliche Zweitligaspiele haben inzwischen mehr Zuschauer im Stadion als die Erste Liga. Die Stimmung im Berliner Olympiastadion könnte kaum besser sein. Und nun komme ich ins Spiel. Seit vielen Jahren sind wir Mitglied und Besitzer von Dauerkarten. Keine Saisons haben mehr Spaß gemacht als die Zeiten in der zweiten Liga. Was machen wir uns um den Aufstieg Gedanken? Warum erste Liga? Wir wollen, dass es bleibt wie es ist!

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Sind´s die Augen, geh zu Ruhnke!

Sind’s die Augen, geh zu Ruhnke! Nun gibt es Optiker Ruhnke zwar wohl schon seit zwanzig Jahren nicht mehr. Aber ganz gut gucken kann ich eigentlich noch. Wenn man mal von unserer alten Berliner Dame Hertha absieht, bei der ich weiterhin nicht den rechten Durchblick habe.

Und da war ich nun angesichts der heutigen Ausgabe des Tagesspiegel absolut geflasht. Meint doch der Aufsichtsratsvorsitzende des Vereins in einem halbseitigen Interview und laut Überschriften des Artikels, dass Hertha nach der Großmannssucht der Vergangenheit inzwischen ein ganzes Stück vorangekommen sei.

Und dann lese ich, und ich lese. Und ich wundere mich zunehmend. Kein gutes Haar lässt der gute Mann am Verein. Verunglimpfung und Verteufelung sämtlicher Personalien. Und nun greife ich doch einmal zur Brille. Und das war gut so.

Zivilcourage ist auch nicht ganz meine stärkste Seite. Und was der Hertha-Offizielle da öffentlich vom Stapelt lässt, ist schon mutig. Oder auch verwegen. Oder gar einfältig. Ich lese die Überschriften noch einmal.

Waaaass? Ex-Aufsichtsratschef? Und Hertha ist gar nicht vorangekommen, sondern verkommen?? Nun bin ich doch platt. Ich bin weiterhin Mitglied und auch Dauerkartenbesitzer. Und in dieser Eigenschaft inecht auch unsicher. Aber das war dann schon mal harter Tobak. Von meiner Sehschwäche gar nicht weiter zu reden

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Das gips nich …

Mein Blog widmet sich bekanntermaßen und seit vielen Jahren sehr erfolgreich der Aufgabe, zu ausgewogener Allgemeinbildung und vor allem Vernunft aufzurufen. Was in der derzeitigen Situation unserer Welt nicht ganz daneben scheint, und mit Verlaub, allseitige Nachahmung verdiente. Und wenns eben nur ein bescheidener privater Blog ist.

Heute eher spaßeshalber mal wieder ein paar Worte zum Thema Fußball. Gestern Abend habe ich sozusagen sterero ferngesehen, mit einem Auge Bayern und mit dem anderen Hertha im Olympiastadion. Während man gebannt fernsieht, kann man wenigstens nix Dummes anstellen. Und was da dann geschah, hat mich nachts keine Ruhe mehr finden lassen.

Die Bayern fliegen aus dem Pokal, und unsere geschundene Hertha vermöbelt Mainz 05. Wenn das nix is. Endlich mal wieder Abwechslung vom üblichen Trott der letzten Jahre. Im Fall Bayern bin ich nicht schadenfroh. Dem deutschen Fußball schadet es aber sicher nichts, wenn mal ein anderer drankommt. Und im Pokal ist das ja nicht das erste Mal.

Und dann unsere Hertha. Eine im Sparzwang bunt zusammengewürfelte Truppe aus no-names. Allmählich macht man sich mit den neuen Gesichtern vertraut. Und wenn doch auch die Ostkurve offensichtlich und grenzenlos von Hertha in der zweiten Liga begeistert ist, dann ist das doch endlich mal ein Berliner Erfolgserlebnis.

Wird fortgesetzt, sobald ich dazu komme…

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Wir drehen das …

Bemerkenswert, was man bei unserer Hertha über die Jahre so alles erlebt und gesehen hat. Und bemerkenswert auch wieder unser Besuch beim Spiel gegen Braunschweig am letzten Sonntag, zur besten Mittagszeit um 13.30 Uhr.

Beitrag folgt kürzlich …

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Back to the roots

Nix. was bei unserer Hertha in den letzten Jahren nicht experimentiert und versucht worden und nicht in die Hose gegangen wäre. Überwiegend alles im Streben nach Höherem. Oftmals wohl schon im Ansatz … überkandidelt.

Ich werde einen Deibel tun und mich hier der endlosen Schar der Besserwisser anschließen. Die Presse ist heute voll davon. Wiederholen kann ich aber, dass ich seit Jahren Mitglied und Dauerkartenbesitzer bin. Irgendwann einmal ging ich gern zu den Spielen im Olympiastadion. Zumindest im vergangenen Jahr hab ich kaum mehr verstanden, welche Spieler da für unseren Verein auf dem Rasen und dann auch schnell nicht mehr auf dem Rasen standen. Einen ähnlichen Personalwechsel habe ich zuvor weder im Sport noch bei irgendeinem Unternehmen miterlebt.

Mit den erwähnten Experimenten hatte man zunächst natürlich auch die Hoffnung, dass Hertha endlich einmal in Dimensionen vorstoßen könnte, die einem Hauptstadtverein zuzutrauen sind. Das hat von Anfang an nicht geklappt. In Erinnerung bleibt die Spielzeit in der zweiten Liga vor einigen Jahren, die die beste war, die wir erlebt haben. Derzeit steht kein Stein mehr auf dem selben. Ich weiß nicht, ob man gespannt sein sollte, wo der weitere Weg jetzt hinführt. Back to the roots? “Kleinere Brötchen backen” hätte mein alter Englischlehrer frei übersetzt.

Vielleicht interessiert es ja keinen; aber ich war früher selbst einmal kaufmännisch tätig. Wäre mir alles passiert, was wir in den letzten Jahren bei unserer Hertha beobachtet haben, hätte ich den Laden dichtgemacht. Schon viel früher. Oder zum lieben Gott gebetet.

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(Foto: Albas Winkelement)

Pecunia non olet

Irgendwie tut es uns leid … für uns und für unsere Hertha, deren Mitglied und Dauerkartenbesitzer wir seit endlosen Jahren sind. Wir wünschen unserem Verein weiterhin nur das Beste. Aber wir haben es hier schon immer kommentiert. Auch seit Jahren. Und Durcheinander und Mangel an erkennbar durchgängiger Strategie waren selbst in der Klinsmann-Episode nicht so augenfällig wie in der aktuellen Spielzeit 2021/22.

Hier wie anderswo sind wir Durchschnitt, Universalisten und keine verbiesterten Fachidioten. Aber was wir da gestern vor Ort im Stadion und endlich wieder begeisternder Atmosphäre erleben mussten, war weiterer Beleg und Erklärung für die Enttäuschungen, die wir Spiel für Spiel und zwischendurch immer wieder erlebt haben. Wie kann soetwas passieren und sich über Jahre scheinbar ungebremst entwickeln? In einem … Wirtschaftsbetrieb? Weil es finanziell niemanden persönlich schmerzt? Oder doch, wen?

Pecunia non olet. Die Wendung kommt uns in den Sinn, und es ist amüsant, noch einmal ihre Herkunft nachzuschlagen. Was haben wir gezweifelt, als das Millionending bekannt wurde. Spätestens heute stinkt auch dieses Geld nicht mehr, sondern es ist schlichtweg nicht mehr da. Geradezu irre! Wahnsinn!

Makellos und mittellos, so beschreibt der Berliner Tagesspiegel heute die beiden Kontrahenten im gestrigen Berliner Ortsderby. Union hat zum dritten Mal in dieser Saison die Oberhand behalten. Verdient, makellos. Wohl die Macht der Gewohnheit hat uns befähigt, zumindest das Spiel der Eisernen zu genießen.

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auf null stellen

Felix Magath hat unsere Hertha bei ihrem letzten Spiel in Gladbach am Fernseher beobachtet und gefunden, dass sie ein wenig unkoordiniert erschienen ist. Was soll er bei seiner Antrittsvorstellung auch sagen. Wir pflichten ihm bei.

Und da meint Fredi nun, dass der neue Trainer am besten noch einmal bei null anfangen sollte. Auch diese Meinung teilen wir.

Wenn diese Bemerkungen allerdings nach 26 von 34 Spieltagen der laufenden Saison fallen, hat das natürlich auch etwas Hilfloses. Irgendwie ist die Sache zum reinen Glücksspiel geworden, wobei wir dem Projekt tatsächlich jede Menge Glück wünschen. Und ich käme nicht auf die Idee zu behaupten, dass ich die bessere Lösung gewesen wäre. Aber sehr wahrscheinlich auch nicht die schlechtere. Ich wäre halt nur billiger gewesen. Denkichmal.

Felix. Est nomen omen, würde ich mal auf gut Deutsch fragen.

(Foto: adobe_stock111500130_gustavofrazao)

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Preisfrage

Wir waren mal wieder im Stadion. Bei Herthas 1:4 gegen die Frankfurter Eintracht. Schließlich sind wir seit Jahren Dauerkarteninhaber. 30 Minuten vor dem Abpfiff haben wir uns getrollt. Und da stelle ich jetzt einmal die Preisfrage der Woche:

Wer schildert mir kurz und ebenso bündig, was in den letzten 2-3 Jahren bei unserer Hertha warum so echt schei … gelaufen ist, dass wir nun wieder jede Lust auf jedes weitere Spiel des Vereins verloren haben. Ich finde echt keinerlei Worte dafür, was hier über die Zeit an Porzellan zerschlagen wurde. Unvorstellbar und unerklärlich. Für mich, und nicht nur für mich.

Angeblich hat immerhin Klinsi das alles schon vor exakt 2 Jahren durchschaut und prognostiziert. Wir haben damals eher an ihm gezweifelt. Vielleicht kann auch er sich bitte ganz kurz einmal bei mir melden. Auch Pal kommt jetzt sicher wieder zurück.

Den ersten Einsender (gern auch die erste Einsenderin) honorieren wir ansonsten wie üblich mit einer Flasche Champagner, gegen Barzahlung nach Terminvereinbarung abholbar in Berlin-Lübars. Den Rechtsweg möchten wir einmal mehr ausschließen.

(Foto: K.)

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Unterhaus oder Phönix?

Da stelle ma uns alle janz domm und dann sage ma so: Was erhofft sich Hertha von einem Trainerwechsel, wenn 6 vorausgegangene Trainerwechsel in den letzten zweieinhalb Jahren schon nix gebracht haben?

Die Antwort fällt leicht: Der neue Trainer Tayfun Korkut hat bei seiner soebenigen Amtseinführung gemeint, dass er mit größtem Elan und Einsatz an die spannende neue Aufgabe gehe. Das isses!! Die 6 Vorgänger waren von Anfang an müde und ausgelaugt, und da musste das schiefgehen. Man hätte sie nie auswählen dürfen. Jetzt wird alles anders. Mit Tayfun Torkut.

Ich sag mal, dass ich das für eine aktivistische Verlegenheitslösung halte, bei der auch nix rauskommt. Der Wähler hat die CDU ins Unterhaus geschickt, damit sie sich dort regeneriert. Die SPD hätte dort auch hingehört, denn einige Monate vor der Wahl stand sie nicht besser da als jetzt die CDU. Dann ist sie in irgendeiner Form und rein zufällig wieder auferstanden wie Phönix aus der Asche. Und das wünsche ich jetzt auch unserer Hertha: Unterhaus oder Phönix, nicht Torkut. Eins von beiden wird schon hinhauen.

Siehe SPD!

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BUUUUH!

Mein Gott, jetzt hab ich’s!

Diese schönen Winkelemente aus Pappe habe ich neulich bei Alba wiederentdeckt und mir drei Stück unter den Nagel gerissen. Ich werde sie am Samstag ins Olympiastadion mitnehmen.

Sollte Hertha wieder ähnlich grotte wie zuletzt in Leipzig spielen, wird gebuuuht. Es wäre doch gelacht, wenn wir den Laden damit über die Zeit nicht in Ordnung brächten.

Die Berliner Fußballwelt hat auf unsere Idee geradezu gewartet. Ich klopfe mir selbst auf die Schulter. Die überfällige Rettung für Hertha ist nahe.

Fortsetzung folgt kürzlich …

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