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Mellow Yellow

Ich habe immer mehr Spaß mit meiner Gitarre. Ich nehme sie praktisch auf jeden Gang mit. Ich verursache inzwischen Menschenaufläufe. Die Leute scheinen mich aufgrund meines selbstbewussten Auftretens für eine Größe aus dem internationalen Musikbusiness zu halten.

Das ist im Ansatz okay, aber nur eine Seite der Medaille. Tatsache ist, dass ich mit dem Scheissding irgendwie nicht vorankomme. Ich schlage mich derzeit mit dem Welthit “Mellow Yellow” vom alten Herrn Leitch aus den 60er-Jahren herum. Immer noch ein Ohrwurm. Und Begleitung und Rhythmus klappen schon ganz passabel. Aber mehr auch nicht. Melodie per Gesang oder Pfeifen. Ins Fernsehen komme ich damit nicht.

Derweil die Frage an meine Leser?=*-innen und Besucher$§-innen, was es eigentlich mit dem Text des Songs auf sich hat. Ich gebe einen aus, wenn mir jemand eine sinnstiftende Übersetzung liefert.

Irgendwie will man ja letztlich verstehen, was man da von sich gibt….

Selbstverständlich können meine Beiträge zur ausgewogenen Allgemeinbildung jederzeit sehr gern kommentiert (siehe unten) und/oder kostenlos abonniert  werden (siehe ganz, ganz unten) . Ich freue mich darauf und danke dafür im Voraus!

Es flutscht noch nicht

Ich habe in meiner Jugend im Schul- und im Kirchenchor gesungen. Meine Stimme wurde allenthalben hoch gelobt. Nur an meinem freundlichen Gesichtsausdruck möge ich noch feilen.

Leicht säuerlich verfolge ich heute auch die Entwicklung meiner Gitarrenkünste. Trotz sensibelster Musikalität und großen Taktgefühls komme ich noch immer nicht recht zu Potte. Wer hilft …?

Beitrag folgt kürzlich …

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Mühsam nährt sich …

Ich hatte mir vor einem Jahr für sage und schreibe 65 Euro online eine Gitarre im Versand gekauft. Ich bin völlig baff, wie lange es das Teil mit mir aushält. Sie ist offenbar geduldig und andererseits stabil.

Nicht viel mehr hatte damals auch der online-Kurs für Anfänger gekostet. Man versprach mir, dass ich bei durchschnittlicher Musikalität und durchschnittlichem Üben innerhalb von maximal 2 Monaten begeistert von meinen Fortschritten sein würde. Dem ist leider nicht so. Ich denke, dass ich ganz super musikalisch bin, was aber offenbar unzureichendes Üben nicht ausgleicht. Wie ich gehofft hatte. Es ist letztlich so, dass man als Rentner wenig Zeit hat …

Wenn ich mir das Dingen schnappe, zerre ich immer noch extrem ungelenk an den Saiten.

Fortsetzung folgt kürzlich …

Kapodaster

Unser vorliegender Blog hat es sich zur vornehmen Aufgabe gemacht, aufzuklären und die Allgemeinbildung von uns selbst und unserer Leser*innen und Besucher*innen zu befördern, wo Lücken vermutet und einschlägige Bedarfe gesehen werden. Der Kapodaster erscheint uns als Beispiel par excellence.

Trudchen und ich sitzen täglich mehrere Stunden vor dem Fernseher. Fast in jedem zweiten Film und Krimi begegnen uns Schauspieler, die wir schon Hunderte von Malen gesehen haben. Und wenn wir dann im Abspann ihre Namen lesen, stellen wir fest, dass wir diese noch niemals gehört oder gelesen haben. Eine Bildungslücke spezieller Natur, die Guten tun uns irgendwie leid.

Ebenso gibt es weit verbreitete Gegenstände, Gerätschaften usw.etc., die tagtäglich zum Einsatz kommen und trotzdem ein Schattendasein führen und sich unter Wert schlagen. Der Kapodaster zum Beispiel.

Mit dem Wort hat mein digitaler Gitarrenlehrer gestern stundenlang um sich geschmissen, ohne dass ich den geringsten Schimmer hatte, wovon er nun eigentlich spricht. Auch nach Google-Suche fehlt mir der Durchblick, welchen Nutzer so ein herkömmlicher Kapodaster stiftet. Vielleicht kann mich der eine oder andere Leser meiner Zeilen ins Bild setzen.

Auch das noch!

Wie ich erst jetzt erfahre, ist meine alte/erste Gitarre eine „Corona“. Auch das noch! Mehr kann man von einem Gerät für 68 Euro vielleicht aber nicht erwarten.

Meine neue ist jedenfalls schon im Rohr. Sie wird auf meinem nächsten Geburtstagstisch liegen. Um die 250 Euro wollen wir diesmal anbinden. Und für 250 Euro können wir  einen geschmeidigeren Gerätenamen erwarten. Veelah V1-om. Was doch auf namentlich jeden Fall schon mal wesentlich positiver klingt.

 

Jetzt aber …

Ich möchte hier keinesfalls den Eindruck nähren, dass ich eingebildet oder gar universal talentiert wäre. Meine brandneue Konzertgitarrre (68 Euro bei einem Versender, kaum zu glauben; siehe Foto) hatte 2 Monate in der Ecke vor sich hingeschmort . Und gleichermaßen mein online-Kursus für nochmal 52 Euro . Jetzt kommt das plötzlich in Schwung. Und ich mit.

Ich bin offenbar extrem musikalisch. Bis dato hatte ich von Tuten und Blasen wenig bzw. keinerlei Ahnung. Was sich mir jetzt zunehmend offenbart, scheint gewaltig und eröffnet mir womöglich neue Horizonte. Selbst Gertrude im Nachbarzimmer beschwert sich noch nicht.

Im Wege stehen mir meine recht klobigen Froschfinger, während der digitale Dozent sehr einfühlsam und behutsam vorgeht und übrigens auch jede Anfrage zum Thema postwendend per Mail beantwortet.  Etwaigen Nachahmern stelle ich gern die Kontaktdaten zur Verfügung. Er macht das  offenbar in ganz großem Stil.

Nacheinander versuche ich, mich mit den ersten 5 Akkorden anzufreunden. Teilweise knacken die Fingergelenke, es kratzen die Saiten. Anfügen muss ich, dass ich sehr gut singen, aber auch koloriert pfeifen kann. Der erste Song von Uriah Heep scheint zunehmend in Reichweite. Das gips doch gar nich.

Hatte ich schon gesagt, dass das Stimmen des Gerätes ebenfalls keine Hürde für mich ist? Irgendwie hab ich wohl ein Ohr dafür. Immer ein Tatütata zwischen je 2 Saiten.  Auch das also kein Problem.

Fortsetzung  folgt kürzlich …