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macOS Big Sur

Mit Sicherheit könnte man sich auch als privater IT-Anwender lebenslänglich mit Software und Betriebssystemen beschäftigen, wenn man denn Zeit und Lust dazu hätte. Ohne je auszulernen. Muss ja auch nich sein, aber das andere Extrem vielleicht auch nicht: Ein Berufsleben lang mit dem Computer arbeiten, aber null Ahnung davon haben. Wie ich.

Irgendwie muss ich das im Hinterkopf gehabt haben, als mir bei der Anschaffung eines neuen PC einfiel, mich diesmal für einen, nämlich den neuen, iMac 24” von apple zu entscheiden. Seither sind etliche Wochen vergangen, und ich hab’s bislang nicht bereut.

Wobei es mir gar nicht darum geht, dass mit macOS Big Sur alles etwa besser funktionierte als mit Windows. Aber man beschäftigt sich plötzlich mit technischen Details, Hintergründen und Zusammenhängen eines neuen Betriebssystems, wozu es bislang keinen Grund gegeben hat. Und das büldet nicht nur ungemein, sondern macht ebenso viel Spaß. Ich finde zugleich vieles wieder, was ich über die Jahre schon auf meinen iphones entdeckt hatte. Nur wesentlich eindrucksvoller und eben … größer. Jede Menge apple apps!! iMac und iPhone passen gut zusammen.

Auf meinem Computer verwalte ich im Wesentlichen Dateien. Womit ich am wenigsten meine etwa 120.000 Fotos meine, die ich ohnehin nie mehr ansehe; sondern die tagtäglich anfallenden Rechnungen, Kontoauszüge, Dokumente usw.. Die ich eigentlich auch nie mehr brauche, aber ausnahmslos scanne, verwalte und auf PC und in der Cloud archiviere. Einmal Verwalter, immer Verwalter.

Mein guter Freund Herbert meint, dass er kein Archiv braucht. Geht mit der Post eine Rechnung ein, bezahlt er sie. Denkich zumindest. Und entsorgt sie sogleich im Papierkorb auf Nimmerwiedersehen. Papierne Bankkontoauszüge werden angeschaut und dann ebenfalls weggeschmissen. Was sicher Platz spart; aber ich könnte das nicht. Vielmehr scanne ich eben alles, was mir auf Papier ins Haus kommt. Und schmeiße es erst dann weg. Das Papier. Während ich die digitalen Dateien möglichst komfortabel, nachhaltig und systematisch verwalte. Mittels Computer. Seit vielen Jahren.

Der Mann macht sich Arbeit, na klar. Aber wozu hat man denn einen PC? Computerspiele sucht man bei mir vergeblich. Ich surfe mit Handy und iPad. Und jetzt dringe ich eben auch noch in die Innereien der Software vor … Dafür habe ich ein bunt illustriertes mehrhundertseitiges Handbuch erworben, das ich geradezu verschlinge. Ich korrespondiere bereits fachkundig mit dem Autor. Und bevor ich nicht absoluter Profi bin, werde ich nicht mehr daraus auftauchen.

Übrigens gibt Trudel (26) gerade zu bedenken, wie ich das alles schaffen will. Schon auf dem Handy hämmere ich täglich um die 4 Stunden herum. Das Ganze jetzt in groß. Und dann noch macOS Big Sure. Alba und Hertha werde ich mir abschminken können. Von meiner Gitarre gar nicht zu reden. Gottseidank, dass ich wenigstens meine Briefmarkensammlung los bin. Das Rentnerdasein ist hart.

(Foto: adobestock Nr. 17928028, Unique Vision)

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