Schicksal

Pech, wenn man Basketballer und nicht Fußballer ist. Man muss sich mit einer Nebenrolle begnügen. Immer noch. Und beim Blick in den Berliner Tagesspiegel bestätigt sich das heute einmal mehr.

Da kommt mit Real Madrid eine der sensationellsten europäischen Basketball-Vereinsmannschaften nach Berlin, und keine Sau kümmert sich drum. Ganze 10 winzige Nachrichten-Zeilchen hat der Tagesspiegel für dieses irre Event über, auch wenn Gegner Alba Berlin gerade selbst einen fulminanten Auswärtssieg in Mailand eingefahren hat.

Gertrude (29) und ich haben eigentlich von Basketball keine Ahnung. Wir sind mit Bodenturnen, Turmspringen und Bocciakugeln groß geworden. Aber schon seit Monaten schreiben wir uns hier die Kehle aus dem Hals und die Finger wund, dass es nirgendwo so tolle Unterhaltung gibt wie bei den Spielen von Alba. Auf Magenta Sport und in der Mercedes-Benz-Arena.

Immerhin sind gestern abend über 10.000 Zuschauer gekommen, um ein erneutes sensationelles Spiel des Berliner Bundesligisten zu erleben. Sage und schreibe 41 Punkte hat die europäische Spitzenmannschaft von Real Madrid Alba im ersten Vierteil eingehauen, was es so in Deutschland wohl selten einmal gegeben hat. Dann eine Aufhol- und Überholjagd der Berliner, um dann letztlich knapp dass Spiel abzugeben.

Immerhin als um die 10.000 Zuschauer. Eine einmalige Atmosphäre in der Halle und unser Wunsch, dass noch mehr Zuschauer, Presse und Funk auf Alba und den deutschen Basketball überhaupt aufmerksam werden mögen.

 

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