Rettung der Welt

Wir hatten uns hier vor einiger Zeit zu dem Bekenntnis verstiegen, mit unserem Blog letzten Endes auch irgendwie einmal zur Rettung unserer Welt beitragen zu wollen. Geeignete Ideen fehlten uns zwar noch. Aber unsere ebenso ambitionierte wie fragwürdige diesbezügliche Hoffnung wollten wir nicht aufgeben.

Auch heute, ein paar Monate später, sind wir unserem Wunschtraum eigentlich noch nicht nennenswert näher gekommen. Immerhin finden wir im Berliner Tagesspiegel ein Interview, das uns darin bestätigt , dass wir mit unserem Sinnen und Trachten wohl nicht völlig auf dem Holzweg sind.

In einem Kernsatz konstatiert der aus Funk und Fernsehen nicht nur durch seine Irokesenfrisur bekannte Blogger, Autor und Journalist Sascha Lobo, dass moderne Bewegungen wie “Fridays for Future” den Vorteil gegenüber früheren Aktionen hätten, dass sie sich nicht mehr bei peripheren Detailproblemen aufhielten, sondern schlicht die Rettung der Welt zum Ziel hätten. “Das ist eine größere Motivation als etwa gegen Studiengebühren zu kämpfen. Ich bin sicher, das funktioniert auch langfristiger”.

Wir kommen nicht umhin beizupflichten, dass die Sache hier wohl auf den Punkt gebracht wird; und fragen uns, ob Politik … und Gesellschaft/Wahlvolk … nicht ausdauernd, allerorten und bei jeder Gelegenheit darauf gestukt werden sollten, dass nicht Kieselsteinchen zu sortieren, sondern Berge zu versetzen sind, wenn wir unsere dahindigitalisierende Welt noch einmal einfangen wollen.

Was uns übrigens gerade auch wieder nach der Wahl in Thüringen einspreusst.

 

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