Qual der Wahl
Wenn ich mir noch einmal das Endergebnis der jüngsten Wahl in Baden-Württemberg zu Gemüte führe, nächste Wahlen vor der Tür stehen und auch ich mich demnächst in Berlin zur Wahlurne mühen werde, fasse ich zusammen, dass sich gepeilte 40% der aktiven Wähler für Parteien entschieden haben, die keine Aussicht darauf haben, sich konstruktiv in die Gestaltung des Landes einzubringen. Ich kann´s einfach nicht verstehen.
Wenn ich demnächst also wieder gefordert bin, mein Votum abzugeben, habe ich jedenfalls 4 Möglichkeiten:
- Ich wähle den, der die größte Chance hat, irgendetwas sinnig im Land voranzubringen.
- Ich verpasse unseren Parteien mal einen Denkzettel. Bin ich denn der Einzige, der von Weltpolitik eine Ahnung hat? Da muss ich unsere Politiker doch mal auf Trab bringen.
- Ich bin Briefmarkensammler und wähle die Philatelisten.
- Den Weg zum Wahllokal spare ich mir. Ich bin 58 Jahre alt, die Knie schmerzen. Das ist die bequemste Variante.
Ich werde einen Deibel tun hier zu verraten, mit welcher Partei ich am meisten liebäugele. Aber feststeht, dass ich mich für 1) entscheiden werde.
Foto: Bild-Zeitung
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