Pandemische Konzepte

Als wir im Herbst 2020 letztmals die Berliner Philharmonie heimsuchten, verkrümelten sich kaum 500 Konzertfreunde coronar in den heiligen Hallen. Man hatte Petrenko und die Philharmoniker irgendwie für sich allein. Ein ziemlich erhebendes Gefühl.

Gestern nun durften Pärchen nicht mehr zusammensitzen. Jeder zweite Sitz war gesperrt, insofern aber nicht mehr wie letztens auch jede zweite Reihe. Und damit hatte man den Eindruck,  dass man einander doch wieder enger auf die Pelle rückte. Diesmal im Gegensatz zum letzten September Maskenzwang. Wie man überhaupt und überall nicht mehr sicher sein kann, dass heute noch gilt, an was man sich über die pandemischen Monate eigentlich schon gewöhnt, oder was man sich in dieser Zeit abgewöhnt hat.

Es wird probiert und variiert, was nicht fest gemauert ist. Wenigstens hat uns Dirigent Blomstedt imponiert,  begeistert und letztlich von den Sitzen gerissen. Mit 93 Jahren noch eineinhalb Stunden auf der Bühne zu stehen und aus eigener Kraft dorthin und wieder zurückzukommen, dürfte lediglich noch von der Queen übertroffen werden.

Was die pandemischen Einlasskontrollen in der Philharmonie betrifft, waren wir von der lockeren Handhabung einigermaßen überrascht. Bei den Basketballern von Alba hatten wir Strikteres erfahren. Alles zusammen also ausgewogen, was wir ja ohnehin zum Motto unsere Blogs erkoren haben.

Selbstverständlich können meine Beiträge zur ausgewogenen Allgemeinbildung jederzeit sehr gern kommentiert (siehe unten) und/oder kostenlos abonniert  werden (siehe ganz, ganz unten) . Ich freue mich dargauf und danke dafür im Voraus!
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