Neo-Ordoliberalismus

Wir hatten versprochen, dass unser Blog ein ausgewogenes Allgemeinwissen fördern, unbedingt und immer wieder aber auch höheren Ansprüchen genügen will.

Nun sind wir bei einem ausgedehnten Imbiss mit entfernten Bekannten unvorbereitet auf obigen Begriff und ein brandneues Buch gleichen Namens gestolpert, was uns beides nicht mehr loslässt.

Der Begriff geht uns nicht mehr aus dem Kopf, und das Buch haben wir online bestellt. Wir nehmen uns vor, uns sofort nach Eingang umgehend an den Konsum zu machen und in einem unserer nächsten Beiträge volksnah aufzulösen, was es mit dem angsteinflössendem Wortmonstrum auf sich hat.

Im übrigen sind wir das auch unserem Bekannten schuldig, der das Werk nämlich verabfasst hat.

Welchen Nachhall doch ein gepflegter Imbiss haben kann!


Inzwischen haben wir den Buchumschlag, die Einleitung, das Fazit und 30 von 189 Seiten gelesen. Drei Kreuze, dass wir nicht VWL sondern Sport studiert haben. Dass Wissenschaft die Technisierung fördert, Technisierung das Wachstum, Wachstum den Wohlstand, und dass Wohlstand möglichst alle Menschen genießen sollten, war uns auch so relativ klar. Dass man dazu aber Modelle entwickeln, immer wieder neue Begriffe für gleiche Sachverhalte bilden und Hunderte von Seiten schreiben muss, leuchtet uns auch jetzt noch nicht ein.

Vielmehr meinen wir, dass man allmählich die amerikanischen Internetgiganten einfangen sollte, wenn nicht jede Ordnung und jeder Liberalismus flöten gehen soll. Aber vielleicht ist das dann ja eben Neo-Ordoliberalismus.

Wir setzen fort, sobald die restlichen 159 Seiten weitere Einsichten vermitteln….

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.