LEGO Ninjago 70588

Wer von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, sollte die Klappe halten. Was wir heute ganz ausnahmsweise nicht tun.

Von Feuerwehrmann SAM waren wir überaus begeistert. Unser Sohn Friederich (damals 4) hatte nix Anderes im Kopf als Sam, Sam und nochmal Sam. Jetzt mit 6 geht’s ohne Ninjago von LEGO nicht mehr; und wir sind geradezu verzweifelt.

Seit meine Frau Gertrude (29) nun auch noch von einem Ungeheuer von Ninjago geträumt hat, haben wir diese Figuren zum Staatsfeind No.1 erklärt. Ein ähnlicher Scheiß ist uns überhaupt noch nicht untergekommen. Friederich hat das aus dem Kindergarten mitgebracht. Und wir können uns vor Ninjagos kaum mehr retten.

Wir haben noch immer nicht mitbekommen, worum es bei diesen unheimlichen LEGO-Figuren geht. Eine schrecklicher als die andere. Laut und schrill die zugehörigen Filmchen auf iPad und TV. Futuristisch oder was sonst das sein soll. Wir wünschen uns Sam zurück.

Absolute Krönung waren ein dickes Ninjago-Lexikon einerseits (Schreck, lass nach!! Wer braucht das?) und das Titanauto Nr. 70588 andererseits. Was wir für sage und schreibe über 90 € als Hauptgeschenk für Weihnachten kaufen mussten. Als die Lieferung kam, war der Karton so unscheinbar, dass Gertrude (29) das auch noch verwechselt und zum Nikolaus geschenkt hat. Der Zusammenbau der drei kleinen Tütchen mit Legoteilen hat kaum 20 min gedauert. Was dabei herausgekommen ist, ist ein klapperiges Phantasieautochen mit Säbel- und sonstiger Bewaffnung. Wir wollen in Legoland anfragen, ob man sich beim Preis vertan hat. 19 Euro wären teuer genug gewesen, aber über 90 für diesen winzigen, doofen Kack. Wir verstehen die Kinderwelt nicht mehr.

Foto: Aus dem Buchtitel “Meine liebsten Gutenachtgeschichten”, Panini-Verlag Stuttgart 2016)

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