Höflichkeit ist eine Zier

Nun bin ich mit meinen fast 62 Jahren natürlich schon ein älteres Semester. Aber wenn ich meine Umwelt am Morgen oder Vormittag mit dem Jahrzehnte gewohnten “Guten Tag” begrüße, schallt mir inzwischen weit überwiegend ein fröhliches “Hallo” entgegen. Ich habe gegen dieses Hallo reine gar nix, finde es im Gegenteil frisch und locker, und es wird mir mit einiger Sicherheit auch bald in Fleisch und Blut übergehen. Ich will ja nicht länger antiquiert rüberkommen.

Aber da gibt es auch einige andere Punkte, die ich nicht ohne Weiteres nachvollziehen kann und gegen die ich mich weiter nach Kräften wehren werde. Wenn mich zum Beispiel im Geschäft ein Verkäufer oder im Restaurant ein Ober unwillig anmault, maule ich zurück. Der Ober kriegt nicht das bei mir sonst selbstverständliche, großzügige Trinkgeld. Und nicht nur das. Ich frage mich vielmehr, wie man in einem dienenden oder bedienenden Beruf selbst glücklich sein oder werden kann, wenn man kein freundliches Gesicht hat.

Mindestens ebenso leid tun mir die Entgegenkommenden in einer engen Straße, denen ich mit meinem Auto Vortritt lasse, und die dann nicht einmal ein dankendes Kopfnicken für mich übrig haben. Wobei es mir weniger um den vielbemühten Verfall der Sitten, sondern darum geht, dass man andere doch zweckmäßigerweise so höflich behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden will. Oder will man nicht??

Fortsetzung folgt unverzüglich …

(Foto adobe_stock Nr. 126290024 simple cartoon)

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