Herrlich und dämlich

Sagen wir mal so, und da muss ich etwas weiter ausholen: Ich zähle zu der Sorte Warmduscher, die für jede vernünftige Diskussion offen sind, noch dazu emotional aufgeheizten Streit aber hassen wie der Teufel das berühmt-berüchtigte Weihwasser.

Ich erinnere mich noch,  als die Rolling Stones vor Jahrzehnten nach Berlin und die Gangway vom Flugzeug herunterkamen und unser Vater angesichts der Direktübertragung in der Berliner Abendschau vor Schreck vom Hocker fiel: Sind das Frauen oder Männer? Und können die sich keinen Frisör leisten? Er hat uns beide Junioren zur Weißglut gebracht.

Wenn heute allerorten auf Deibel komm raus gegendert wird, will ich ruhig Blut bewahren.  In welche Richtung sich die Diskussion entwickelt, weiß niemand.  Alles ist letztlich schon mal dagewesen. Und erst die Zeit wird zeigen, was bleibt und sich durchsetzt.

Irgendwie vor diesem Hintergrund sind wir auf obiges Begriffspaar gestoßen, wirklich wir, und ohne irgendwo zu stiebitzen. Und irgendwo passt es doch zum Zusammenhang.  Wie auch immer. In höchster Diskriminierung der holden Weiblichkeit jedenfalls. Wir plädieren aus diversen Gründen dafür, den unseligen Begriff “dämlich” abschaffen? Und wir verzichten darauf, im Detail nach dessen Historie zu forschen. Weiß ich, was dabei herauskommen würde.

Und wir stellen einmal unseren Leser*innen die Frage, was sie von diesem Perversum halten. Bitte die untige Kommentarfunktion nutzen!

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