Hahn, Messe und Kobalt

Ein nach unserer bescheidenen Meinung hochinteressantes Interview hat der Vorstand der Sixt AG dieser Tage T-Online gegeben. Zu unserem Lieblingsthema e-Mobilität.

Danach äußert Autovermieter Sixt, dass nach dem lange diskutierten Zukunftsauto auf Basis Wasserstoff offenbar kein Hahn mehr kräht. Vielmehr sei eine andere Messe aber längst endgültig gesungen: Am Umstieg auf e-mobile Autos führe inzwischen kaum ein Weg mehr vorbei.

Was Sixt insofern aber für ein wahrscheinliches Problem hält, weil alle Welt und die komplette Autoindustrie nunmehr mit Pauken und Trompeten auf Batterien und den Rohstoff Kobalt setzen; bei dem China eine geradezu monopolistische Position einnehme.

Alexander Sixt fährt selbst offenbar leidenschaftlich gerne e-mobil; wie wir, ohne uns irgendwie mit ihm vergleichen zu wollen/können. Aber seine Beobachtungen scheinen schon interessant. Und sie beleuchten nachvollziehbar, warum er der Autoindustrie Manipulationen und Fehleinschätzungen offenbar nachsieht: Die traditionelle Autoindustrie sei nachhaltig gefordert und unter Handlungs- und Entscheidungsdruck wie kaum jemals zuvor.

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