Gefrickel

Wegen akuter rentnerlicher Arbeitsüberlastung werde ich möglicherweise erst morgen dazu kommen, mich in obiger Mission detaillierter auszulassen. Lesern und Besucher, die sich Ihrerseits auf meinen Beitrag vorbereiten möchten, anempfehle ich quasi als Appetizer den Leitartikel im heutigen Berliner Tagesspiegel vom 19. Juni 2019.

Kurz vor Ende des dritten Absatzes bin ich über das Wort vom “Gefrickel” gestolpert. Vom konkreten Sachinhalt des Artikels abgesehen – es geht um den überhitzten Berliner Wohnungsmarkt und die planvollen senatlichen Bemühungen um Abkühlung – , hat mich der Begriff sicher nicht nur peripher und beiläufig, sondern nachdrücklich tief beeindruckt. Ich werde ihn in meinen alltäglichen Wortschatz aufnehmen und bin Lorenz Maroldt dafür ganz recht herzlich dankbar.

Bitte, erwarte(n Sie) Recherche und Überlegungen zu Hintergrund, Historie, Sinn, Bedeutung und Verbreitung von “Gefrickel”. Sollte ich wider Erwarten partout keine Zeit finden, lohnt es sich mit Sicherheit, der Angelegenheit ersatzweise in Eigenregie nachzusteigen.

(P.S. Übrigens bemühe ich mich dieser Tage auch um Erstellung einer Statistik zur Verwendung des grandiosen Begrüßungswortes “moin” im Berliner Stadtgebiet und dessen Umgebung. Gertrude (29) und ich tragen seiner Universalität wegen und also aus praktischen Erwägungen schon jahrelang zu seiner Verbreitung bei. Eine augenfällige Häufung in den letzten Monaten schreiben wir nicht zuletzt unserem geradezu missionarischen Einsatz in dieser Sache zu.)

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