Claudia aus Brixen

Im Zuge der hier regelmäßig von uns angebotenen Sprachkurse möchten wir eine neue Beitragsreihe aus gegebenem Anlass österreichischen Dialekten widmen.

Eher zufällig haben wir Claudia aus Brixen kennengelernt, erfahrene Pädagogin an einer Grundschule in Kitzbühel, die auf Anhieb unsere außergewöhnliche Sprachbegabung identifizierte. Ob wir neben Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch usw. auch ein Ohr für österreichische Dialekte hätten, was für uns eigentlich ein Leichtes sein müsste.

Wir bejahten im Brustton der Überzeugung, haben uns aber schon an ihrem ersten Beispiel die Zähne ausgebissen:

Da Gschwinda, da Gsinda.

Wir mussten passen und bitten stattdessen die Besucherinnen und Besucher unserer Seite, uns denkbare Übersetzungen für diese Tiroler Wendung anzuliefern.

Claudia wird persönlich die treffendste Variante auswählen, die wir mit einer Karaffe Quellwasser nebst einer schmackhaften Apfelspalte honorieren wollen. Wir fasten gerade bei Kitzbühel.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5 Kommentare
    • Carl Korsukéwitz sagte:

      Vielen Dank für den Übersetzungsvorschlag, den wir umgehend Claudia zur Begutachtung vorlegen werden. Unsere Meinung geht dahin, dass es sich hier um eine sehr freie Übersetzung handelt.

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  1. Dorlies sagte:

    Verehrter Herr Korsuckewitz,

    zunächst eine Korrektur: Die Brixen-Claudi ist seit 2 Jahren Lehrerin in Kirchberg.

    Die Beantwortung Ihrer Frage ist leicht (Im Hochdeutschen würde man sagen: “Je schneller, desto gesünder”), aber die Feinheit liegt in der Mundart der Tiroler Sprache, die in Brixen i. Thale seit jeher eine besondere Ausprägung hat. Auf diesen Fakt wurde auf dem Kongress in Innsbruck in 2014: “Der Einfluss Friedrich Nietsches auf die Dialekte Tirols Ende des 19. Jahrhunderts”, mehr als einmal hingewiesen.

    Mit sonnigen Grüssen
    Dorlies K.

    Antworten

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