Auf hohem Ross

Diese pfiffige Diebstahlsicherung für ihren alten Smart haben sich entfernte Bekannte auf ihrem Wassergrundstück in Rottach am schönen Tegernsee installieren lassen.

Mit etwas über 20.000 qm wäre das Anwesen zwar groß genug, um selbst zwei oder drei Kraftfahrzeugen Parkplatz zu bieten. Hier waren aber ganz andere Kriterien maßgebend. Bergmanns sind der Meinung, dass herkömmliche Autotüren keinen hinreichenden Schutz mehr gegen Entwenden darstellen.

In Kauf genommen wurde, dass das Fahrzeug mehr als üblich Unbill von Wind und Wetter ausgesetzt ist; immerhin identifizieren sich sämtliche Nachbarn zur Linken und Rechten uneingeschränkt und unisono mit dem attraktiven Neubau.

Schlüssel sind für die Bedienung des Fahrstuhls nicht erforderlich. Die Hebevorrichtung ist voll in das digitale Smart-Home-System integriert. Blitzschnell lässt sich das Fahrzeug absenken, sodass auch die morgentliche Fahrt zum Brötchenbäcker um die Ecke Minutensache ist.

Alles in allem eine Lösung, die Schule machen wird.

2 Kommentare
  1. Dr. Ruland Heidemarie sagte:

    Ich habe so laut gelacht, dass hier im Lister Fischhaus Gäste und Service innehielten und neugierig nach Ursache meiner Erheiterung
    forschten. Der Text ist sooo
    witzig!!!!

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    • Carl Korsukéwitz sagte:

      Liebe gnädige Frau,

      im Zuge einer Analyse Tausender Zuschriften von Besuchern unserer Site durch ein einschlägiges universitäres Institut für Kommunikationswissenschaften müssen wir dieser Tage feststellen, dass wir uns in unseren Beiträgen augenscheinlich sehr oft missverständlich ausdrücken. Wir wollen nicht unterhalten oder gar belustigen, sondern kundig beleuchten, was in unserer Zeit beschäftigt, umtreibt und ganz wesentlich auch nach nachhaltiger Lösung sucht.

      Im von Ihnen kommentierten Beitrag ging es um die ängstliche Frage, wie wir unsere auto- oder gar schon elektromobilen Lieblinge vor Diebstahl schützen können. Bergmanns aus Rottach scheinen uns in diesem Zusammenhang geradezu wegweisende Vorreiter zu sein; auch aus diesem Grund hatten wir übrigens das gemeine “Ross” als Überschrift gewählt. Wir werden in diesem Sinne weiter verfolgen, ob die gefundene Lösung tatsächlich Schule macht.

      Unabhängig davon werden wir uns künftig mehr als zuvor mühen, keine weiteren Zweifel an unserer und unserer Beiträge Ernsthaftigkeit aufkommen zu lassen. Dies sicher schon beim nächsten Mal, wenn es einmal mehr um Mitarbeiter-Toiletten im Hoch- und Tiefbau gehen wird.

      Ganz herzlich
      dickerwirt

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