Aston Martin

Wir haben uns hier der ausgewogenen Allgemeinbildung verschrieben und erschlagen heute einmal mehrere Themenfliegen mit einer Klappe.

Tante Elsbeth balsamiert sich täglich ganzkörperlich mit Nivea-Creme ein,  was sie schon seit Jahren veranlasst, ein Paket Beiersdorf-Aktien zu halten. Je mehr Freundinnen sie für Nívea begeistert, je mehr Auftrieb für das Beiersdorf-Papier.  Ein genialer Schachzug!

Mir meinerseits gefällt der Markenname “Aston Martin” dermaßen, dass  ich mir vor wenigen Wochen 1.000 Aktien davon zugelegt habe.  Gesamtkosten der Order 600 Euro. Was unschwer erkennen lässt, dass es um diesen britischen  Autobauer nicht allzu best stehen kann. Ich warte also eigentlich auf ein Wunder.

Und hier elektrisiert mich nun die Presse dieser Tage. Hieß es zunächst, dass Hirmer, das Münchner Bekleidungshaus für den Mann von heute, eine Collection unter dem Markennamen “Aston Martin” herausgebracht hat, schreibt der Berliner Tagesspiegel soeben, dass Autorennfahrer Vettel in der nächsten Saison von Ferrari zu AM wechseln wird.

Hirmer und Vettel müssen wissen, was sie tun. Und da fange ich nun an zu rechnen: Nehmen wir einmal an, AM kriegte durch diesen Doppelschlag einen derartigen Push, dass der Kurs der AM-Aktie in die Kursdimension von Ferrari vorstoßen würde, hätte ich gewissermaßen im Handumdrehen um die 158.000 Euro verdient. Aus 600 Euro macht 159.000.

Sage doch mal einer, dass das Aktiensparen eine windige Angelegenheit ist. Das Geld liegt vielmehr auf der Straße.  Im Autoverkehr sozusagen.

P.S.: Nicht verschweigen möchte ich, dass es noch eine alternative Version gibt, nach der der FC Bayern Vettel für 50 Mio.€ als Fahrer für seinen Mannschaftsbus engagiert hat. Was meine Rechnung natürlich durcheinander bringen würde.Ich recherchiere.

2 Kommentare
  1. Herr Litz sagte:

    Aha, der Beckenbauer. Oder war’s der Hoeneß, der jetzt wieder so ein Ding rausgehauen hat. Aber Recht hat er schon. Bloß das mit dem Vettel, dass hätte ich nicht für möglich gehalten, gell?

    Antworten

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