Aito, der Fuchs

Ein ziemlich viel entscheidendes Pokalspiel gegen den amtierenden deutschen Meister am Tag vor Heiligabend abends auswärts in München spielen zu müssen, ist schon ein Ding. Das dann aber auch noch zu gewinnen und Bayern München aus dem Pokal zu kegeln, macht Lust auf mehr; Spielern und Zuschauern.

Nun haben wir selbst nie Basketball gespielt, obwohl selbst bei meiner Frau Gertrud kaum mehr als 10cm an 1,70m fehlen. Desto mehr finden wir, dass das eine faszinierende Sportart ist. Und wir rätseln darüber nach, ob nicht wirklich schon der alte spanische Trainerfuchs Aito die halbe Miete ist, was die Erfolge von Alba Berlin in den letzten Jahren und Monaten betrifft. Immerhin ist der gute Mann schon über 80 oder sogar nahe an die 90; Trainerunikum und -unikat.

Jedenfalls hat er es gestern fertiggebracht, einen 18-jährigen in die Startaufstellung dieses irren Spiels zu packen und mit dessen 5 erfolgreichen von 7 Dreierversuchen das Spiel maßgeblich mitzuentscheiden. Ein Dreier ist ein Wurf fast von der Mittellinie; die meisten Spieler treffen den Korb nicht einmal aus 3m Entfernung beim Freiwerfen.

Die Berliner Mannschaft hat jetzt heute, morgen und übermorgen Zeit, um Weihnachten zu feiern; dann müssen sie wieder ran. Wir freun uns drauf.

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