6 % Inflation

Das Thema kommt derzeit fast ein wenig zu kurz und ist doch nicht ganz ohne. Man handelt derzeit gepeilte 6% Inflation bzw. Geldentwertung. Kann ich das als Normalverbraucher so verstehen, dass von gesparten 1.000 € auf dem Konto nach einem Jahr nur noch 940 € Kaufkraft übrig sind. Wenn sich die Inflation nicht zurückbildet oder weiter zunimmt.

Das wäre bitter, und das sollte man sich einmal klarmachen. Aber mit welcher Konsequenz? Mit anderen Worten und vielleicht genauer ausgedrückt, kostet ein Warenkorb, den ich mir heute für 1.000 € kaufen könnte, nächstes Jahr 1.060 €, was nicht schön ist und zu denken gibt. Und das Zusatzproblem ist, dass die Suche nach mehr Rendite für Erspartes komplizierter ist als die Geldanlage auf dem Konto oder im Sparstrumpf. Was die Umorientierung erschwert…

Im Übrigen und an dieser Stelle geht mein Eindruck dahin, dass die Aktienkurse der deutschen Banken deshalb so katastrophal performen, weil die Banken mit ihrem Geld auch nicht besser als Otto Normalverbraucher umgehen konnten. Man kann ernsthaft zweifeln, ob sie dann der richtige Berater für den deutschen Kleinsparer sind. Aber wer sonst? Die Sache ist einigermaßen fatal.

Fortsetzung folgt kürzlich und eventuell …

(Foto adobestock 214105089 Gehkah)

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