12, 15 oder 34 km?

Ich krieg so einen Hals! Wer in unserer Demokratie persönliche Gründe oder Überzeugungen hat, unseren Staat oder unsere Politiker zu kritisieren, hat das Recht, das in legalem Rahmen zu tun. Und äußern darf sich also auch der, der aus kommerzieller, parteipolitischer Motivation und bisweilen sicher auch Größenwahn anderer Meinung ist. Chronische oder auch Nörgelei aus Prinzip insbesondere von Politikern und Journalisten geht uns dabei seltsamerweise mit Abstand am meisten auf den Wecker.

Kaum waren die neuen oder zumindest verlängerten Lockdown-Maßnahmen bekannt geworden, ging das Zerfleddern wieder los. Mittenmang immer wieder die gleichen Verdächtigen. Herr L. von der regierungs(un)willigen Partei mit dem F ganz links und andere. Besonders typisch fanden wir das Argument, dass man die willkürlich festgelegte Reichweite von 15 km niemanden beibringen könne. Es hätten doch auch 12 oder großzügigerweise 34 sein können.

Streit und Diskussion sind in unserer Demokratie erwünscht, bisweilen aber nur mit sehr großem Herzen zu ertragen. Vor allem, wenn wir aus guten Gründen weiterkommen und nicht im Sumpf unsinniger Umständlichkeit hängenbleiben wollen.

Keine ganz neue Beobachtung. Zu der es auch kein nachhaltiges Ideal geben wird. Aber die Meinung äußern dürfen schließlich auch wir mal.

 

 

 

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